KLINGER A.W. SCHULTZE - News

Allround-Dichtung für H₂-Systeme

KLINGER A.W. Schultze hat mithilfe des Waveline WLP-Verfahrens eine Dichtung auf den Markt gebracht, die Leckage bei Wasserstoffanwendungen nachweislich reduzieren kann – inkl. Praxisbeispiel für Einsparpotenzial.

Die sichere Abdichtung von Wasserstoff-Anwendungen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Als kleinstes Molekül des Periodensystems besitzt Wasserstoff (H₂) eine rund 14-mal geringere Dichte als Luft. Darüber hinaus ist er farb- und geruchslos, was Leckagen nur schwer erkennbar macht. Entweichender Wasserstoff erhöht jedoch nicht nur das Explosionsrisiko (Knallgasbildung bei Kontakt mit Sauerstoff), sondern auch die Betriebskosten. Vor allem in Zeiten steigender Energiekosten ist ein effizientes Leckagemanagement entscheidend, um finanzielle Verluste zu minimieren.

Herausforderung bei Flanschverbindungen

Das Dichtungsmaterial einer Flanschverbindung enthält grundsätzlich Lufteinschlüsse. Diese sind notwendig, damit sich die Dichtung bei der Montage optimal an die Rauheiten und Unebenheiten der Flanschoberfläche anpassen kann. Die Schraubenkräfte pressen die Dichtung zusammen, wobei das erreichbare Niveau an Flächenpressung unter anderem von den Werkstoffen des Flansches, der Schrauben und der Dichtung selbst abhängt. In der Praxis kommt es häufig vor, dass die gewünschte Leckageklasse nicht erreicht werden kann, weil die vorhandene Flächenpressung zu gering ist.

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